Wegzeichen für Start

 

Übergabewochenende der Pfadfinder in Hochstahl

 

 

Was machen 6 Pfadfinder mit einem Betonklotz im Wald? 
Wie weit fliegen selbstgebastelte Raketen und wie macht man eigentlich mit Feuerstahl Feuer?
Diese und viele weitere Fragen können die Pfadfinder nach Übergabewochenende vom 26.-28.01.2018 beantworten.

Aber von Anfang an:

Am Freitagnachmittag trafen sich zwei Pfadfinder, vier noch-Jungpfadfinder und drei Leiter in St. Theresia und verstauten das Gepäck, das Material und die Verpflegung in 2 Autos. Nachdem alles eingeladen war, machten wir uns auf den Weg Richtung Aufseß in der fränkischen Schweiz. Dort angekommen, wurden die Zimmer verteilt und anschließend gemeinsam gekocht. Beim Casinoabend konnten sich die Pfadfinder alkoholfreie Cocktails und den ein oder anderen süßen Nachtisch erspielen. Nachdem das Lagerfeuer mithilfe von Feuerstahl entzündet war, ließen wir dort den Abend gemütlich mit gebackenen Schokobananen ausklingen.

 

Am Samstagmorgen starteten wir nach dem gemeinsamen Frühstück direkt mit einem Spiel und einer kurzen Morgenrunde im Freien. Glücklicherweise hatte der Nieselregen vom vergangenen Abend aufgehört und gegen Mittag ließ sich sogar die Sonne blicken. Vormittags wurden in zwei Gruppen Raketen gebaut. Dazu erhielten die Pfadfinder Treibsätze von Modellraketen und die Aufgabe, diese so mit verschiedenen Materialien zu ummanteln, dass die Raketen gestartet werden konnten. Jede Gruppe bekam dasselbe Material und ca. 1 Stunde Zeit, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie die Aufgabe am besten gelingen könnte. Danach wurden diese auf freiem Feld gezündet.

 

Zurück im Haus überlegten sich die Pfadfinder und die Leiter jeweils 4 Minispiele, in denen sie beim Contest „Pfadfinder gegen Leiter“ gegeneinander antreten wollten. Neben Münzschnippen, Mumienwickeln und Montagsmaler, zeigte sich, wer mehr Geschick beim Kartenspielen bewies, schneller zeichnete und innerhalb von 2 Minuten das höhere Kartenhaus bauen konnte.

 

 

Nachdem sich alle beim Mittagessen gestärkt hatten, wurden den vier Jungpfadfindern die blauen Halstücher abgenommen und sie begaben sich mit der Unterstützung von zwei Pfadfindern auf den Weg zum Übergabeort. Die erste Nachricht war im Garten versteckt. Es musste direkt ein Rätsel gelöst werden, welches sich als recht langwierig erwies. Nachdem diese erste Hürde gemeinsam gemeistert war, ging es raus aus dem Dorf, vorbei an Pferden und Alpakas in den angrenzenden Wald, wo die Pfadfinder erst einen Hammer und dann einen Betonklotz am Wegesrand fanden. Im Inneren des Betonklotzes befand sich eine verschlüsselte Nachricht, welche die Gruppe jedoch mit Hilfe modernster Technik und dem Georgsbuch schnell lösen konnte. 

Es ging nun weiter über Wiesen, durch Dörfer und durch den Wald vorbei an Felsformationen, Schafen, Gänsen und Hühnern. Durch die teilweise recht schlammigen Wege und dichten Nebel auf den Wegen am Fluss entlang ließen sich die Pfadfinder nicht aufhalten und erreichten letztendlich die Riesenburg, eine Karsthöhlenruine im Wiesenttal. Dort wurde den vier neuen Mitgliedern der Gruppe feierlich bei Fackelschein ihr grünes Halstuch überreicht. Im Anschluss an das gemeinsame späte Abendessen fielen alle sehr müde nach einem anstrengenden, spannenden und ereignisreichen Tag in die Betten. 

 

 

 

Am nächsten Morgen konnte etwas länger geschlafen werden, bevor alle zum Brunch im Gemeinschaftsraum eintrafen. Bei der Morgenrunde wurden die verschiedenen Aufgaben verteilt, die vor der Hausübergabe noch erledigt werden mussten. Mit vereinten Kräften war das Haus schnell gesäubert und alles Material wieder in den Autos verstaut. Als Abschluss eines sehr gelungenen Wochenendes, fuhr die Gruppe zum Kegeln. Bei verschiedenen Spielen, wie Kegelbingo und dem Tannenbaumspiel hatten alle jede Menge Spaß. Wir freuen uns sehr über den neuen Gruppenzuwachs in der Pfadfinderstufe und auf viele tolle Erlebnisse mit euch in diesem Jahr!

 

 

 

 

 


Wegzeichen für Ende

 

DPSG