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Stammeslied St. Ludwig

"Das Lied wurde 1951 in St. Ludwig in Nürnberg nach einem alten Gedicht mit einer Melodie unterlegt. Es wurde nur im Stamm St. Ludwig als Stammeslied gesungen und von allen Mitgliedern des Stammes gekonnt. Ab etwa 1990 geriet es leider langsam in Vergessenheit."

(Niederschrift Klaus-Dieter Sperling)

 

Es reitet Sankt Georg

(Stammeslied des Stammes St. Ludwig Nürnberg)

 

Es reitet Sankt Georg, der Reiter des Christ,

Er reitet auf schäumendem Pferde.

Er reitet gen Falschheit, gen Lüge und List

Und alles was Treue und Ehre vergißt.

So reitet er über die Erde.

 

Es reitet Sankt Georg durch brausenden Sturm,

Kühn reitet er gegen den Drachen.

Und jauchzend erstürmt er den uralten Turm,

Zerschnettert am Boden den höllischen Wurm

Und stößt ihm den Ger in den Rachen.

 

Es reitet Sankt Georg mit blitzendem Speer,

Er reitet mit donnernden Hufen,

Und wo noch ein Junge in Treue und Ehr

Feststeht in des Glaubens hellschimmernder Wehr.

Da ist er vom Reiter gerufen.

 

Es reitet Sankt Georg durchs irdische Land

Und mit ihm reiten die Jungen,

Das Lilienbanner in mutiger Hand,

Das Auge den Gipfeln allein zugewandt.

So wird der Morgen erzwungen.

 

Es reitet Sankt Georg, der Reiter des Herrn,

Er reitet auf dampfendem Schimmel.

Er reitet voran, bis der funkelnde Stern

Verkündet den steigenden Tag uns von fern,

Und reitet mit uns in den Himmel.

Wegzeichen für Ende

 

DPSG