Vom 24.-26.06.2016 nahmen die Pfadfinderstufe sowie die Roverrunde des Stammes St. Ludwig am diesjährigen Bezirkslager unter dem Motto „CSI:Schornweisach“ teil. Gemeinsam mit Pfadfindern aus ULF, St. Josef-Allerheiligen, Max-Kolbe, Otto und SMS aus Nürnberg und Fürth hatten sich stolze 160 Personen angemeldet, so dass drei Reisebusse gebucht werden mussten, um die Teilnehmer zum Platz zu befördern. 

Dort angekommen bezogen die Wölflinge und Jungpfadfinder Hütten, während die Pfadis und die Rover 5 Jurten aufbauten, in denen sie unterkommen sollten.

Ermittlerteams auf dem Lager

Mit vereinten Kräften war dies schnell erledigt und alle trafen sich zum Auftakt des Lagers. Es wurde in die Geschichte eingeführt und die Ermittlungsleitung erklärten den Teilnehmern, dass ihnen zu Ohren gekommen war, dass auf dem Bezirkslager ein Verbrechen geplant war, genauere Erkenntnisse lägen jedoch noch nicht vor. Um dieses zu vereiteln, wurden Aufträge an die Ermittlungsgruppen orange, blau, grün und rot verteilt. Jede Stufe erhielt den Auftrag einer bestimmten Frage nachzugehen, so dass letztendlich die verschiedenen Ermittlungsergebnisse zur Lösung führen sollten. 
Der Abend endete für alle Stufen am gemeinsamen Lagerfeuer. Für wirklich alle Stufen? Nein- die Rover erhielten nachdem alle anderen in ihren Schlafsäcken waren einen überraschenden Spezialauftrag, welcher sie zuerst mit einem Floß über den angrenzenden Fischweiher und anschließend zu einer nächtlichen Hajk aufbrechen lies. Diese endete im Morgengrauen auf einer Wiese, wo es sich die Rover beim morgendlichen Würstchengrillen gemütlich machten.

Stufenprogramm auf dem Bezirkslager

Für die restlichen Teilnehmer startete nach dem Frühstück am Samstagmorgen das Stufenprogramm. Für die Pfadfinder ging es in 4 Gruppen auf eine Rundwanderung. Dabei mussten Kooperationsaufgaben gemeistert, Blackstories errätselt, Kräuter gefunden und ein Lied gedichtet werden. Obwohl es die ein oder andere Schwierigkeit gab den richtigen Weg zu finden, hatten alle Gruppen ihren Spaß und kamen gut gelaunt zum Mittagessen wieder am Platz an. Auch die Rover kehrten bis dahin wieder zum Lagerplatz zurück. Danach ging es für alle zum nahe gelegenen Fischweiher, der mit einer Abkühlung lockte. Es wurde mit dem Floss gefahren und geplanscht.

Letztendlich gab es eine große Schlammschlacht, das soll ja angeblich gut für die Haut sein…Am Abend gab es einen nächsten konkreten Hinweis auf das bevorstehende Verbrechen. Diesen mussten sich die Gruppen jedoch in einem Geländespiel im nahegelegenen Wald erspielen. Jeder Teilnehmer hatte einen bestimmten Charakter mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Die Aufgabe war es, möglichst viele Lebensbändchen der anderen Gruppen zu erbeuten und diese gegen Puzzleteile einzutauschen, die letztendliche einen Hinweis zum geplanten Verbrechen ergaben. 

Auch diese Aufgabe wurde mit Bravour von den Ermittlungsteams gemeistert, so dass nach einem gemeinsamen Abendessen und dem Lagergottesdienst alle am Lagerfeuer bei Popcorn und über dem Feuer gebackenen Waffeln entspannen konnten.

Festnahme bei CSI:Schornweisach

Am kommenden Morgen wurden dann alle Ermittlungsergebnisse der verschiedenen Gruppen zusammengetragen, wodurch der Täter enttarnt werden konnte. Von ca. 150 Pfadfindern über den Platz gejagt, blieb ihm dann nichts anderes mehr übrig als zu kapitulieren, so dass die Pfadfinder den Fall erfolgreich abschließen konnten. Nachdem die Zelte abgebaut und das Material verstaut worden war, ging es für die Teilnehmer zurück nach Nürnberg, bzw. Fürth. Nach einem runden und sehr spaßigen Bezirkswochenende, mit vielen neuen Eindrücken und Bekanntschaften, traten alle etwas erschöpft aber zufrieden den Heimweg an. 

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