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Stammeswochenende 'Das geheime Labor'

 

 

Stammeswochenende in Moosbach

Seltsame Apparaturen, Reagenzgläser mit hochgiftigen Flüssigkeiten, ein verrückter Professor – was verbirgt sich wohl in einem geheimen Labor? Die Pfadfinder aus St. Theresia wollten es herausfinden und so fuhr am 10.11. der gesamte Stamm, groß und klein, nach Moosbach bei Weiden. Gleich am Abend erzählte die Köchin, was es mit dem Haus auf sich hat: Früher lebte hier ein Professor, der ein wenig durchgeknallt war. Eines Tages ist er verschwunden und niemand weiß wohin. Sein Labor ist seither unangetastet, weil bisher noch keiner den Schlüssel gefunden hat. Auch woran er geforscht hat ist unbekannt er hat zwar ein Labortagebuch geführt, aber das ist bisher auch nicht aufgetaucht. Zumindest bis zu diesem Zeitpunkt.

Denn ein Jungpfadfinder berichtete gleich, dass er beim Betten beziehen einen Zettel mit sonderbaren Text gefunden hat, ihm aber keine Beachtung geschenkt hat und ihn weggeworfen hat. Nachdem er den Zettel geholt hatte und noch drei weitere Fragmente aufgetaucht waren, überflogen die Pfadfinder den Text. Seltsame Experimente zur Zucht von Einhörnern und Wolpertingern waren in dem Labortagebuch neben allerlei unverständlichen Notizen beschrieben – genauso wie ein paar Notizen aus dem Alltag des Professors, die Hinweise auf das Versteck des Schlüssels gaben. Mit ein bisschen Knobelei konnten die Pfadfinder den Schlüssel finden.

 

Das geheime Labor
Voller Spannung betraten sie das Labor. Ja nichts anfassen! Doch eine Leiterin schüttete sich eine Flüssigkeit über die Hand und auf einmal war die Hand voller Fell! Schnell ging sie zum Erste-Hilfe-Kasten doch als sie wieder kam um die jüngsten ins Bett zu bringen, war klar dass jede Hilfe zu spät kam: Aus der Leiterin war ein zotteliger Yeti geworden. Im Laufe des Abends, während die älteren Pfadfinder im Wald Nachtspiele spielten ließ die Wirkung der seltsamen Flüssigkeit nach und alle konnten den Rest des Abends mit Brett- und Kartenspielen verbringen.

Alles in Ordnung? Nicht wirklich.
Am nächsten Morgen konnte sich die Leiterin an nichts mehr erinnern und alle wollten herausfinden, was es mit der Flüssigkeit auf sich hatte. Vielleicht sind auf dem Computer des Professors Hinweise gespeichert? Aber der war nicht einsatzbereit, weil wichtige Teile fehlten. Zum Glück fand in der Nähe das Treffen einer Elektroschrott-Tauschinitiative statt. Aufgeteilt in vier Gruppen machten sich die Pfadfinder auf, um Leute zu treffen die ihnen die Teile für den Computer gaben. Sie hatten Glück und konnten, in dem sie an jeder Station eine Aufgabe lösten, sich die Teile erspielen.

Als sie anschließend den Computer angemacht und dreimal das falsche Passwort eingegeben hatten, ging der Computer in einen Selbstzerstörungsmodus. Um den zu stoppen mussten die Pfadfinder mussten Codes knacken, Rätsel lösen und die richtigen aDrähte durchschneiden – doch wehe sie machten einen Fehler, dann ging sofort ein lauter Alarm los und die Zeit bis zur Selbstzerstörung verringerte sich schlagartig. Zuletzt gelang es ihnen, alle Fragen zu beantworten und so den Selbstzerstörungsmodus zu beenden. Daraufhin gab der Computer das Rezept für den Heiltrank preis. Die letzte Zutat mussten die Pfadfinder im Wald suchen. Bei völliger Dunkelheit mussten sie leuchtende Päckchen finden und sie zum Ziel bringen ohne dabei erwischt zu werden. Mit dem Heiltrank konnten schließlich die Auswirkungen des Laborunfalls bei der Leiterin restlos beseitigt werden.

Am Sonntag kam in der Früh ein Brief des Professors an, in dem er schrieb, dass es ihm gut geht. Am Vormittag gab es dann eine kleine Andacht und zwei neue Leiter wurden feierlich in die Leiterrunde des Stamms aufgenommen. Nachdem alles zusammegepackt und geputzt war, ging es wieder zurück nach Hause.

Text & Fotos: Matthias Weidler

 

Wegzeichen für Ende

 

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