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Sommerlager der Pfadfinder im internationalen Zentrum Kandersteg

Internationales Flair, Berge und Seen – Die 13 bis 16-jährigen Pfadfinder aus St. Theresia erkundeten das Weltpfadfinderzentrum in Kandersteg

Highlights gab es bei diesem Sommerlager der Pfadfinderstufe wahrlich viele. Popcorn und Baumstriezel am Lagerfeuer, das gemeinsame Singen und Spielen mit all den anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus aller Welt im internationalen Zentrum Kandersteg, lehrreiche Workshops zu Umweltthemen im oder auch die selbstgemachten Nudeln am Lagerplatz.

Doch der Reihe nach. Noch am Ankunftstag stellten die Pfadfinder nicht nur ihre Zelte auf, sondern machten sich sogleich an den Bau von Lagerbauten. Ein großer Tisch um genügen Platz zum Kochen und Essen sollte es sein. Dazu noch die Möglichkeit eine Plane bei Regen darüber zu spannen und Banner aufzuhängen. Gesagt, geplant und getan. Die so entstandenen Lagerbauten sollten das gesamte Lager über gute Dienste erweisen und boten zudem genügend Platz. Beim Tag der guten Küche beispielsweise bekochten die Pfadfinder ihre Leiter um die Wette. Da kam der große Tisch gerade Recht. So kredenzten die Pfadfinder unter anderem selbst gemachtes Eis, russische Pelmeni oder ein schmackhaftes Lauchsüppchen. Alles ohne zu tun ihrer Leiter.

Versprechen zum Sonnenaufgang in den Bergen

Die Umgebung des Zeltplatzes wurde in den kommenden Tagen intensiv erkundet. Das Dörfchen Kandersteg mit seinem Schwimmbad bot Abkühlung bei der Hitze. Ebenso der Oeschinensee, der auf 1578m rund 400 Höhenmeter über dem Zeltplatz liegt und nach der Wanderung ein tolles Panorama und die Gelegenheit zum Schwimmen bietet. Auf der anderen Talseite wartete die Allmenalp auf den Pfadfindertrupp. Bereits um kurz nach drei Uhr in der Nacht machte sich der Trupp mit Taschenlampen ausgerüstet auf den Weg dorthin. Gut 600 Höhenmeter wurden auf dem Weg bezwungen, alles mit dem Ziel pünktlich zum Sonnenaufgang an einem Aussichtspunkt in den Bergen zu sein. Bei dieser Gelegenheit legten einige Mitglieder der Gruppe zudem ihr Pfadfinderversprechen ab. Was für ein Erlebnis.

Die Pfadfinder hatten aber nicht nur eigenes Programm im Gepäck sondern nahmen auch an Workshops vom Pfadfinderzentrum teil, bei dem sie eine Menge über erneuerbare Energien oder saisonale Lebensmittel und deren Transportwege lernten. Beim anschließenden Mixen von Smoothies war dann Muskelkraft gefragt.

Hüttentour und Steinböcke

Das besondere, internationale Flair des Zeltplatzes wurde unterdessen bei gemeinsamen Aktivitäten mit all den anderen Pfadfindern wie Bewegungsspielen deutlich. Auch dem gemeinsamen Singen und Spielen am Lagerfeuer konnte selbst strömender Regen keinen Abbruch tun. Auch der Schweizer Nationalfeiertag und zugleich 111. Geburtstag der Pfadfinderbewegung sorgten für besondere Momente.

 

 

Herausragend und das im wahrsten Sinne des Wortes war auch der Aufstieg zur Fründenhütte, welche auf 2562m direkt neben einem Gletscher liegt. Traumhaft schöne Aussichten, die Begegnung mit Steinböcken und eine Nacht im Matratzenlager in alpiner Höhe belohnten die Pfadfinder für den anstrengenden Aufstieg bei der längsten Tour des gesamten Sommerlagers. 

 

Um sich auch etwas zu entspannen und für die gemeisterten Höhenmeter am Tag und in der Nacht zu belohnen  folgte am letzten Tag eine entspannte Tour mit dem Glasbodenboot auf dem Blausee, sowie ausgedehntes Grillieren am Ufer des glasklaren Sees.

So bleibt festzuhalten, dass der Aufenthalt in Kandersteg in der Schweiz ein wahrlich grandioses Erlebnis war, das sowohl den Pfadfindern als auch ihren Leitern großen Spaß bereitet hat. Viele neue Geschichten warten darauf am Lagerfeuer erzählt zu werden, tolle Erlebnisse in der Gruppe und mit Pfadfindern aus unterschiedlichsten Ländern machten dieses Lager zu einem erquickenden Vergnügen.

 

Impressionen vom Sommerlager in Kandersteg:

 

 

Wegzeichen für Ende

 

DPSG